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Drinks bezahlen mit virtuellem Geld?

Doch warum sieht es so aus, als würde der Bitcoin nicht den langersehnten Durchbruch schaffen? Mitunter ist es das stets in den Vordergrund rückende Risiko, das Unternehmer abschreckt. Doch wie gefährlich sind Bitcoin und Co. tatsächlich?

Wer mit Bitcoin und Co. spekuliert, der braucht ausgesprochen starke Nerven



Bitcoin



Wer vor Jahren in den Bitcoin investiert hat, musste gerade einmal ein paar Euro für eine digitale Münze bezahlen. Und wer zum richtigen Zeitpunkt verkauft hat, der konnte sich über einen enormen Gewinn freuen. Denn Anfang 2017 sprang der Bitcoin nicht nur über die 1.000 Euro-Grenze, sondern lag im Dezember bei über 18.000 Euro. Doch es folgte der Absturz: Ende 2018 kostete ein Coin gerade noch 2.800 Euro.



Anfang 2019 begann jedoch das Comeback: Innerhalb weniger Wochen stieg der Preis auf über 12.500 Euro - doch der Höhenflug hielt nicht lange an. Im November befand sich der Bitcoin wieder bei 6.000 Euro. Mitte März folgte dann der nächste Dämpfer: Lag der Bitcoin noch im Februar über 9.000 Euro, so hat das Coronavirus den Preis unter 3.700 Euro gedrückt.



Nun bewegt sich der Bitcoin (Stand: Mitte Mai 2020) wieder im Bereich der 8.900 Euro. Und ein Ende scheint nicht in Sicht. Denn einige Prognosen sehen den Bitcoin bereits im Bereich der 100.000 Euro. Doch der erfahrene Bitcoin-Anleger, der schon über The News Spy gehandelt hat, weiß, dass jeder Höhenflug auch einmal ein Ende finden wird. Vor allem darf man nicht glauben, dass es nun stets bergauf gehen wird - kleinere Korrekturen werden folgen. Das heißt, wer investiert, muss ständig kleinere Rücksetzer akzeptieren. Doch wie hoch ist das Risiko, dass es wieder richtig steil bergab geht?



Nicht nur auf die Nachteile konzentrieren

Natürlich sind es genau solche Fragen, die den Bitcoin in die Ecke drängen. Denn hören Unternehmer, dass es immer wieder starke Kursbeben gibt, so sinkt natürlich das Interesse, mit dieser sehr volatilen Währung bezahlt zu werden.



Jedoch darf der Unternehmer bzw. Lokalbesitzer nicht vergessen, dass man eine bestimmte Zielgruppe anlockt, die sodann das Lokal nur deshalb aufsuchen wird, weil man mit Bitcoin bezahlen kann - und zwar sind das die Bitcoin-Fans. Und die Zahl der Krypto- bzw. Bitcoin-Liebhaber sollte keinesfalls unterschätzt werden. Denn das Interesse steigt. Vor allem auch deshalb, weil viele Bitcoin-Fans erkannt haben, dass es sich nicht unbedingt um ein Spekulationsobjekt handelt, sondern Bitcoin und Co. in erster Linie digitale Währungen sind, mit denen problemlos bezahlt werden kann.



Sofern Kryptowährungen als Bezahlmethode akzeptiert werden, dürfen sich beide Seiten über den einen oder anderen Vorteil freuen. So etwa, wenn man einen Blick auf die Kosten wirft. Denn die Transaktionsgebühren sind ausgesprochen gering - sind zum Teil gar nicht spürbar. Des Weiteren kann man problemlos seine Coins über die ganze Welt schicken: Wer in den USA etwas aus Europa bestellt, der kann mit Bitcoin bezahlen - und wer aus Neuseeland etwas in China bestellt, kann ebenfalls mit der Kryptowährung bezahlen.



Sorgt Libra letztlich für eine Veränderung?

Bitcoin kaufen Noch ist der Bitcoin weit weg von einer flächendeckenden Akzeptanz. Aber man kann davon ausgehen, dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein wird, bis auch in diesem Bereich mehr passieren wird. Vor allem dann, wenn tatsächlich Libra auf den Markt kommt. Denn die Kryptowährung aus dem Hause Facebook könnte durchaus dazu beitragen, dass digitale Währungen plötzlich mit anderen Augen gesehen werden.


Noch ist aber unklar, wann und ob Libra überhaupt das Licht der Welt erblicken wird.













Foto CC0 Gemeinfrei via Pixabay
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